Schnarchen entsteht, wenn die Atmung gestört wird. Dies kann Folge einer Erkältung oder einer anatomischen Unregelmäßigkeit in der Nase oder im Rachen sein.
Es entsteht am häufigsten, wenn sich während des Schlafens die Muskulatur um den Rachen entspannt. Dies bedeutet, dass der Rachenraum enger und somit die Luftzufuhr geringer wird. Da die Lungen aber in gleichmäßiger Menge Luft benötigen, wird die Luftgeschwindigkeit erhöht. Der Druck im Rachen steigt, so dass das Zäpfchen und der weiche Gaumen anfangen zu vibrieren. Diese Vibrationen verursachen das Schnarchen.
Schnarchen ist also ein Zeichen dafür, dass die Atmung während des Schlafens erschwert ist. Je kräftiger man schnarcht, desto weniger Raum hat die Luft im Rachen.
Ja! Schnarchen ist ein ganz allgemeines Phänomen, das bereits existiert, seit der Mensch schläft.
Beobachtungen zur Häufigkeit des Schnarchens zeigen, dass in fast jedem zweiten Haushalt ein Schnarcher wohnt. Männer schnarchen häufiger als Frauen. Der Unterschied wird aber mit zunehmendem Alter geringer.
Beim Schnarchen atmet man unregelmäßig. Manchmal entstehen Pausen in der Atmung, die sich im Laufe der Nacht oft wiederholen können. Selbst wenn man diese Atempausen nicht selber wahrnimmt, ist der Schlaf erheblich gestört. Wenn diese Unterbrechungen mehrmals während der Nacht auftreten, bedeutet dies, dass der Körper nicht die erforderliche Ruhe bekommt. Die Folge ist Unausgeschlafenheit.
Schnarchen kann also schädlich für die Gesundheit sein.
Studien haben gezeigt, dass Schnarcher eher zu Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfällen neigen.